An vielen Universitäten sind in den letzten Jahren Studiengebühren eingeführt worden. Zum Leidwesen vieler Studierender, die beklagen, kein direktes Mitspracherecht bei der Verwendung dieser Gebühren zu haben. Doch es kann auch anders funktionieren. An einer Universität, im nördlichen Kohlegebirge, hat das dortige Dekanat beschlossen, die Studierenden bei der bald anstehenden Neuausrüstung der Fakultäten mit technischem Equipment konkret zu beteiligen. Da alle Fachbereiche seit Jahren mit veralteten Präsentationstechniken vorlieb nehmen mussten, ist in der letzten Fachbereichssitzung eine Kompletterneuerung der Vorführgeräte beschlossen worden. Unter Beteiligung der Fachleute vom Rechenzentrum hat man sich für die Anschaffung einer neuen Generation von Beamern durchgerungen: dem Wireless Beamer.
Dieser Gerätetyp existiert erst seit kurzer Zeit am Markt. Nachdem viele Testberichte gelesen und Informationen eingeholt worden sind, hat man sich für die Wireless Beamer entschieden. Diese sind im Vergleich zu den Vorgängergeräten etwas kompakter, wohl auch für technische Laien einfacher zu bedienen. Die Beamer haben eine maximale Größe von 30 cm in der Länge und 25 cm in der Breite. An der Vorderseite befindet sich ein mehrfach verstellbares Objektiv, welches bis zu 5 cm ausfahrbar ist. Dadurch kann die Brennweite individuell eingestellt werden. Am Aluminiumgehäuse sind vier Haken vorinstalliert, an diesen kann das Gerät zum Beispiel in vorbereiteten Konsolen befestigt werden. Die Bedienung erfolgt ausschließlich, das ist neu, über eine Fernbedienung. Von jedem Winkel eines Raumes aus kann der Wireless Beamer gesteuert werden.
Eine Verkabelung entfällt, wie der Name vermuten lässt, komplett. Der Benutzer braucht sich keine Gedanken mehr um die richtigen Kabel- und Steckanschlüsse zu machen. Die Übertragung zu Notebooks sowie fest installierten Computern erfolgt über Funkwellen. Folglich entfällt der oftmals lästige, sogenannte "Kabelsalat" mit Verbindungskabeln, die meterlang durch eine Räumlichkeit gezogen werden. Möglicherweise wird dadurch eine Unfallgefahr, (durch Stolpern) reduziert.