Um einen Einstieg in ein Berufsfeld zu bekommen oder sich neben dem Studium etwas Geld dazuzuverdienen, sind Aushilfstätigkeiten gut geeignet, denn diese sind oft auf Minijob-Basis ausgeschrieben, was bedeutet, dass sie nur wenige Wochenstunden umfassen. Doch auch für einen Minijob benötigt man eine formal korrekte und aussagekräftige Bewerbung, die dem Arbeitgeber den Eindruck vermittelt, dass man an der Arbeitsstelle interessiert und vor allem auch dafür geeignet ist. Selbstverständlich kann man zunächst auch einmal persönlich an der potenziellen Arbeitsstätte erscheinen und sich vorstellen, aber selbst bei Interesse des Arbeitgebers wird dieser anschließend das Einreichen vollständiger Bewerbungsunterlagen fordern. Entsprechen diese den Vorstellungen, wird der Bewerber meist zu einem Probetag gebeten, an dem er seine praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen kann.
Eine Bewerbung als Aushilfe sollte, wie andere Bewerbungen auch, außer einem Deckblatt, einem tabellarischen Lebenslauf und dem letzten Zeugnis ein Anschreiben enthalten, das direkt an den Arbeitgeber gerichtet ist. In diesem stellt man dar, wo man die Stellenanzeige gelesen hat und über welche Fähigkeiten man verfügt, die für die Ausübung der Tätigkeit qualifizieren. Hat man bereits mit einem Mitarbeiter (persönlich oder am Telefon) gesprochen, sollte dies unbedingt mit vermerkt werden. Vorlagen für diese Anschreiben findet man im Internet, wo man sie oft kostenlos herunterladen kann. Wer sich dennoch nicht sicher ist, ob die Bewerbung einen guten Eindruck hinterlässt, kann sich in verschiedenen Bewerbungsforen beraten lassen.