Ein Makler, sei es nun ein Versicherungsmakler oder ein Immobilienmakler, muss für seine Tätigkeiten natürlich auch entlohnt werden. Dies ist auch vollkommen in Ordnung so und wenn ein Makler ordentliche Dienste leistet, soll er auch etwas dabei verdienen. Leider hat sich in letzter Zeit der Trend eingeschlichen, dass viele Unternehmen ihre Beratung nicht mehr so genau genommen haben und auch der Wahrheitsgehalt der Beratungsgespräche mehr als bedenklich ist. Die Vermittlungsgebühr – oder auch Courtage genannt in Fachkreisen – ist oftmals jedoch erheblich gestiegen. Diese Vermittlungsgebühr errechnet sich aus einem Prozentsatz des der Beratung oder Vermittlung zugrundeliegenden Sachverhaltes, also dem Wert einer Wohnung, eines Hauses oder dem Wert der gewünschten Geldanlage oder Investition. Dieser Prozentsatz für die Courtage ist in den letzten Jahren gestiegen, sodass die Vermittler, und selbstverständlich nicht nur diese, sondern ebenso der Konzern oder das Unternehmen, für welches der jeweilige Dienstleister tätig ist, mit ihren Beratungsgesprächen immer mehr Geld verdient haben.
Die Kunden haben allerdings immer mehr das Gefühl, und die Finanzkrise beweist es auch, dass die Beratung und Vermittlung an Qualität verliert und die dahinterstehenden Personen immer häufiger nur auf den eigenen Vorteil und Gewinn bedacht sind. Weniger Wert wird bei den Beratungen und Vermittlungen auf die allgemeine Finanzsituation eines Staates oder das Wohl der Wirtschaft im eigenen Land gelegt. Aus diesem Grund wird immer häufiger die Forderung laut, dass Vermittlungsgebühren dringend den Verhältnissen des Marktes angepasst werden müssen und sich Versicherungs- oder Finanzkonzerne nicht anhand der Abschlüsse und Geschäfte ihrer Kunden bereichern dürfen. Die Courtage soll also gesenkt werden. Das Licht, das auf die Konzerne fällt, vermittelt auch keinen vertrauenerweckenden Eindruck für die Kunden und es wandern viele Kunden aus diesem Grund auch ab und suchen sich neue Geschäftspartner, denen sie mehr Vertrauen schenken können. Selbstverständlich sind in diesem Zusammenhang Medienberichte für gewisse Großkonzerne auch nicht förderlich und schüren den Missmut in der Bevölkerung.