Umziehen ist mit großem organisatorischen und logistischen Aufwand verbunden. Trotzdem ist ein Wohnungswechsel leider oft unvermeidlich, manchmal sogar gewünscht. Wenn sich der berufliche Status verbessert und der finanzielle Spielraum vergrößert, kommt schnell der Wunsch, dass sich dieser Spielraum auch räumlich auswirkt – zum Beispiel in einer größeren Wohnung, einer eigenen Wohnung oder einem Haus. Oder es winkt eine Arbeitsstelle, ein Studien- oder Ausbildungsplatz in einer anderen Stadt, und ein Wohnungswechsel ist unvermeidlich.
Schon bevor es ans Packen und damit an den konkreten Umzug geht, müssen einige Dinge geregelt werden. So sollte man nicht vergessen, allen Ämtern, Banken, Versicherungen und sonstigen Institutionen, sowie natürlich auch Freunden und Arbeitskollegen, die Adressänderung bekannt zu geben. Um zu verhindern, dass Post nach dem Wohnungswechsel verloren geht, kann man bei der Post einen Nachsendeantrag stellen. Dieser stellt sicher, dass Post, die mit der alten Adresse versehen ist, an die neue weitergesendet wird.
Auch das Packen will gelernt sein. Erst wenn es darum geht, alles Hab und Gut in Kisten zu verfrachten, wird klar, wie viele Dinge wir besitzen und womöglich über Jahre hinweg gehortet haben. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig mit dem Packen zu beginnen, um auch noch genügend Zeit zum Ausmisten zu haben. Spezielle Umzugskartons gibt es bei allen Baumärkten – sie sind geräumig und verfügen über Haltegriffe, sodass sie gut getragen werden können. Es ist praktisch, die Kartons auf der Außenseite zu beschriften, um später, in der neuen Wohnung gleich zu wissen, in welches Zimmer sie gehören. Das erspart beim Auspacken einige Zeit.
Sobald das genaue Datum für den Auszug feststeht, kann man an die Organisation der Helfer gehen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Wer über das nötige Kleingeld verfügt, wird eventuell lieber eine Umzugsfirma beauftragen. Diese transportiert die Kisten und Möbel in die neue Wohnung oder das neue Haus. Je nach Nachfrage bieten viele Umzugsfirmen auch einen kompletten Service an: Kisten packen, Möbel abbauen, Transport, Möbel aufbauen und Kisten wieder auspacken. Wer sich das nicht leisten möchte, kann auch alles privat organisieren. Je mehr Helfer vorhanden sind, desto besser. Umzugshelfer kann man über einige Agenturen auch stundenweise buchen. Wenn niemand im Bekanntenkreis ein großes Auto besitzt, kann man das oft auch günstig mieten.